07-13 Vorurteile

Perlenkette 07/13 - 10.10.07 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Vorurteile”

Diesmal geht es um ein ernstes, aber wichtiges Thema. Wir Menschen neigen manchmal schnell dazu, andere in eine Schublade zu stecken, und sehen dann nicht mehr das einzelne Individuum, das ja einzigartig ist, wie in Ausgabe 10-07 beschrieben.
Wir verallgemeinern oft und sagen dann z. Bsp. die A…, die I…, die T…, die Z…, etc.

Das Wesen des Vorurteils
Ein Forscher fragte einen Mann, wie er über eine bestimmte Volksgruppe denke. „Diese Leute sind launisch und hitzig”, antwortete er. „Das steckt in ihrem Blut.”

„Kennen Sie Angehörige dieser Volksgruppe persönlich?” wurde der Mann gefragt.

„Ja, unser Klassensprecher in der High-School gehörte dieser Gruppe an.”

„Entsprach er Ihrer Vorstellung von diesen Leuten?”

„Nein”, gab der Mann zu, „er war ausgeglichen und liebenswürdig.”

„Dann kann die Launenhaftigkeit und die Hitzköpfigkeit doch eigentlich nicht in ihrem Blut stecken, oder?”

Nach einigem Zögern entgegnete der Mann: „Er war eine Ausnahme.”

DAS Vorurteil ist ein Urteil, das man ohne Prüfung der objektiven Tatsachen fällt. Aufgrund einer vorgefassten Meinung wird jemand, der einem vollkommen fremd ist, ohne irgendwelche Beweise pauschal als „faul”, „unaufrichtig” oder „gefährlich” abgestempelt. Der Voreingenommene urteilt so, weil er nicht den einzelnen, sondern die Gruppe sieht. Für ihn sind die Angehörigen einer Volksgruppe „alle identisch”, Klone, ohne Individualität. Und wie das obige Beispiel zeigt, verteidigt der Voreingenommene seine Einstellung oft bis zum bitteren Ende, selbst wenn die Tatsachen zeigen, dass er sich geirrt hat. In der Zeitschrift Psychology Today wurde darauf hingewiesen, dass voreingenommene Personen „häufig nur beachten und sich nur an das erinnern, was anscheinend zu dem Stereotyp passt, sich dagegen allem verschließen, was dem Stereotyp widerspricht”.

Themenspruch:

Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich. Auch diese!
(Alexandre Dumas)

Hier die Auslese:

Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern,
als ein Atom!
(Albert Einstein)

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Es ist einfacher, einen Igel von Flöhen zu befreien,
als einen Menschen von seinen Vorurteilen.
(Sprichwort)

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Dass irgendein Mensch auf Erden ohne Vorurteil
sein könne, ist das größte Vorurteil.
(August von Kotzebue)

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Wenn ich geboren werde, bin ich schwarz.
Wenn ich aufwache, bin ich schwarz.
Wenn ich in die Sonne gehe, bin ich schwarz.
Und wenn ich sterbe, bin ich schwarz.
ABER DU!
Wenn du geboren wirst, bist du rosa.
Wenn du aufwächst, bist du weiß.
Wenn dir speiübel wird, bist du grün.
Wenn du in die Sonne gehst, bist du rot.
Wenn dir eiskalt ist, bist du blau.
Wenn du stirbst, bist du violett.
Und du hast, verdammt noch mal den Nerv,
mich einen Farbigen zu nennen?
(Text, den ein unbekannter Südafrikaner an die Haustür einer weißen Frau schrieb.)

(eingesandt von Juha)

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Durch die Gasse der Vorurteile muss die Wahrheit ständig Spießruten laufen.
(Indira Gandhi)

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Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.
(Friedrich Nietzsche)

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Viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu.
(William James)

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Die Bibel:

Bestimmt merke ich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern, dass für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.
(Apostelgeschichte 10:34)

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Der Weise hat in seiner Einstellung zur Welt
weder Vorlieben noch Vorurteile.
Er ist auf der Seite des Rechts.
(Konfuzius)

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Ausklang:

Nach vielen Jahren trifft der alte Mathematiklehrer, seinen schlechtesten Schüler, Moritz, wieder.
Während der Lehrer immer noch seinen alten verbeulten Golf fährt, entsteigt Moritz einem funkelnagelneuen Mercedes, der S-Klasse.
„Dir scheint es ja gut zu gehen, Moritz!” sagt der Mathe-Lehrer ganz verblüfft.
„Was machst du denn beruflich?”
„Ich handle mit Südfrüchten,” antwortet Moritz.
„Und wie machst du das?”
„Schauen Sie Herr Lehrer”, erklärt Moritz. „Ich kaufe eine Kiste Orangen im Großhandel für 10 Euro. Diese Kiste verkaufe ich dann für 30 Euro dem Einzelhandel, und von diesen 3% Gewinn lebe ich.”

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.
Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut.

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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