08-04 Fühlen

Perlenkette 08/04 - Fühlen 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Fühlen - Gefühle”

Definition:

Eine Emotion ist ein komplexer Prozess, der auf verschiedenen psychischen Funktionsebenen abläuft. Davon zu unterscheiden ist der Begriff „Gefühl”, der nur das subjektive Erleben der Emotion bezeichnet, wie z. B. Freude, Lust, Geborgenheit, Liebe, Trauer, Ärger, Wohlbehagen.. Gefühle werden gewöhnlich als verschieden von Wahrnehmungen, Empfindungen und Denken, aber auch vom Wollen angesehen, können sich jedoch mit allen anderen Erfahrungsweisen verbinden. Vielfach wird angenommen, dass Gefühle Lust- und Unlustcharakter haben und durch ihr Angenehm- oder Unangenehmsein den Erfahrungen ein Wertprofil aufprägen .

Im Vergleich zu Stimmungen sind Emotionen relativ kurz und intensiv. Während Stimmungen und deren Auslöser oft unbemerkt bleiben, sind bei Emotionen das auslösende Objekt und die psychologischen und physiologischen Emotionskomponenten üblicherweise im Fokus der Aufmerksamkeit.

Betreffen Emotionen Handlungsintentionen oder lösen sie Handlungen aus, die nicht mehr oder in geringerem Maße kontrollierbar sind, dann spricht man von Affekten („Affekthandlung”). Während beim Gefühl der kognitive Aspekt durchaus fehlen kann - um beispielsweise Schmerz zu fühlen, muss man nicht verstehen, was passiert -, beinhalten Emotionen immer auch irgendeine Art von Verständnis. Dies trifft auch auf Affekte zu, die dann meist mit einem Werturteil wie „richtig”, „falsch”, „gut” oder „böse” verbunden sind.

Stimmungen unterscheiden sich von Gefühlen, Emotionen und Affekten u. a. dadurch, dass sie als zeitlich länger ausgedehnt erlebt werden („gute Laune”, „Depression”). Ähnlich wie meist nur kurzzeitige Gefühlseindrücke vermögen Stimmungen die Wahrnehmung „einzufärben”, als erlebe man die Wirklichkeit durch eine Gefühlsbrille. Was dabei erlebt wird, ist in erster Linie nicht eine kognitive Klassifizierung (z. B. „Ich bin gut gelaunt.”), sondern diese folgt normalerweise erst dem Erlebnis des gestimmt seins. Entscheidend ist wie beim Gefühl und der Emotion, aber auch dem Affekt das jeweilige Angenehm- und Unangenehmsein. Insofern gleichen sich alle Arten des Fühlens. Ohne Unangenehmsein des Fühlens ist beispielsweise keine schlechte Stimmung erlebbar.
(aus Wikipedia-Enzyklopädie)

Themenspruch:

Mehr als alles sonst, was zu behüten ist, behüte dein Herz,
denn aus ihm sind die Quellen des Lebens.
(Sprüche 4:23)

Hier die Auslese:

Gedanken machen groß, Gefühle reich.
(Marcus Fabius Quintillian)

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Meine Gedanken und Gefühle, die ich mir erwähle, sind Pinsel und Farben, mit denen ich die Leinwand meines Lebens bemale.
(unbekannt)

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Jeder Mensch ist zugleich Täter und Opfer seiner Gedanken und Gefühle.
(Ernst Ferstl)

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Sinnlichkeit ist die Eintrittskarte zum Garten der Gefühle.
(Ernst Ferstl)

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Gewissheit ist die Grundlage, nach der die menschlichen Gefühle verlangen.
(Honoré de Balzac)

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Das Leben ist eine Komödie für jene, die denken,
eine Tragödie aber für jene, die fühlen.
(Oscar Wilde)

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Die Kinder sagen unzählige zarte Gefühle heraus,
die die Erwachsenen auch haben, aber nicht sagen.
(Jean Paul)

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Wir leben in einer allzu bewussten Zeit.
Wir wissen so viel, aber wir fühlen so wenig.
(David Herbert Lawrence)

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Ein Gefühl, das wir nicht erlebt haben,
können wir in einem anderen nicht wiederfinden.
(Wilhelm Dithey)

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Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl das schönste Glück auf Erden.
(Carl Spitteler)

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Die Stärke der Gefühle, kommt mehr von der Größe der Seele, die sie empfindet, als vom Verdienst des Gegenstandes, der sie erregt.
(Theodore Jouffroy)

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Die Bibel:

Siehe! Meine eigenen Knechte werden jubeln zufolge des guten Herzenszustandes, …
(Jesaja 65:14)

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Denken was wahr, und fühlen was schön,
und wollen was gut ist:
Darin erkennt der Geist das Ziel
des vernünftigen Lebens.
(Platon)

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Ausklang:

Die Story der Gefühle

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten. Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt vor: “Lasst uns Verstecken spielen!” Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: “Verstecken? Was ist das?” “Das ist ein Spiel”, sagte der Wahnsinn. “Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis Tausend. Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von euch, den ich finde meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen”. Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine Interessen hatte, machte mit. Aber nicht alle wollten teilnehmen: Die Wahrheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken, wozu? Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog vor, nichts zu riskieren. “Eins.., zwei….,drei …vier….”, der Wahnsinn begann zu zählen. Als erste versteckte sich die Trägheit, die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich hinter dem Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen. Die Großzügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben. Ein kristallklarer See… ideal für die Schönheit. Der Spalt eines Baumes… ideal für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings… das Beste für die Wolllust. Ein Windstoss… großartig für die Freiheit… und sie versteckte sich auf einem Sonnenstrahl. Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig, gemütlich… aber nur für ihn allein. Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans. Die Vergesslichkeit… ich habe vergessen wo sie sich versteckte, aber das ist nicht so wichtig. Als der Wahnsinn 999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein… bis sie den Rosenstrauch erblickte und gerührt entschloss, sich in seinen Blüten zu verstecken. “Ein Tausend”, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen. Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte. Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte. Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einem nach dem anderen. Das Talent hinter dem frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar die Vergesslichkeit… die schon wieder vergessen hatte, dass sie Verstecken spielte. Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf. Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen. Mit einem Stöckchen fing er an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein schmerzlicher Schrei aufkam. Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen. Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, entschuldigte sich bei ihr und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein. Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.
(unbekannt)

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Ich möchte noch ein “großes Dankeschön” an meinen lieben Bruder Gunar senden. Er hat mir seine ganze Bild/Vers-Sammlung geschenkt. Ich bin immer noch ganz begeistert. Einige dieser schönen Bilder, habe ich bereits in den vergangenen Ausgaben eingefügt. Hier habe ich eine Kostprobe für Euch.

1. Thess. 5:14

Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, dass Dir aus dem Spiegel entgegenschaut.

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

Hast du Gedanken, Sprüche, etc. oder Anregungen, Tipps, Kritik sende sie mir. Ich freue mich über jedes Mail: Danke! juergen.curdt@gmx.de

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