08-06 Frieden

Perlenkette 08/06 - Frieden 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Frieden”

Frieden ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung. Frieden ist auch der Gegenpol von Krieg.

In dieser Ausgabe soll es aber um den “inneren Frieden” gehen, Frieden mit Gott, der Welt und Frieden mit sich selbst.

Der amerikanische Schriftsteller Henry Thoreau schrieb 1854:
„Die Mehrzahl der Menschen fristet ihr Leben in stiller Verzweiflung.”

Offenbar hatten zu seinen Lebzeiten die meisten keinen inneren Frieden. Doch das ist jetzt über 150 Jahre her. Sieht es heute anders aus? Oder treffen Thoreaus Worte immer noch zu? Fragen wir uns doch einmal: Wie steht es mit mir persönlich? Verspüre ich inneren Frieden und Zufriedenheit? Oder leide ich unter Unsicherheit, Zukunftsängsten und stiller Verzweiflung?

Themenspruch:

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden.
(Mahatma Gandhi)

Hier die Auslese:

Hör’, sieh’ und schweige,
wenn du im Frieden leben willst.
(Aus dem Latein)

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Genieße, was Gott dir hat beschieden,
entbehre gern, was du nicht hast!
Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
ein jeder Stand auch seine Last.
(Christian Fürchtegott Gellert)

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Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
(Friedrich Ludwig Jahn)

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Wer zuviel isst, hat Bauchschmerzen,
und wer zuviel redet, kann mit seinem Nachbarn nicht in Frieden leben.
(Arabisches Sprichwort)

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Man muss Frieden schließen,
solange man noch kämpfen kann.
(Sprichwort)

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Es ist besser, Frieden zu halten als ihn herzustellen.
(Aus Italien)

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Im Frieden ist der Mensch am besten.
(Aus Japan)

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Wenn der Fuchs vom Frieden spricht,
zeig ihm deine Gänse nicht.
(Aus Serbien)

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Zwei Hähne lebten in Frieden, bis eine Henne kam,
und schon der Streit den Anfang nahm.
(Jean de La Fontaine)

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Wenn ein Mensch im Frieden mit sich selbst leben will, muss er seine Identität als Kind Gottes finden. Das ist die einzige Identität, die dem Leben standhält.
(Jay E. Adams)

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Die Bibel:

Überströmender Frieden gehört denen, die dein Gesetz lieben;
und für sie gibt es keine Ursache des Strauchelns.
(Psalm 119:165)

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Philipper 4:6

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Epheser 1:2

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Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
(Friedrich von Schiller)

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Ausklang:

Ein Bild vom Frieden

Es war einmal ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus: Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung bekommen.

Die Künstler im Land machten sich eifrig an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Aber von allen Bildern, die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei. Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.

Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen Sees. In dem See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden. Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.

Das zweite Bild war ganz anders. Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl. Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge und man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und fast auch den Donner krachen hören. An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Keiner, der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.

Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest - in perfektem Frieden.

Welches Bild gewann den Preis?

Der König wählte das zweite Bild und begründete das so: “Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen: Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen, ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben.”
(unbekannt)

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Wonach du sehnlich ausgeschaut,
es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut:
“Jetzt hab ich endlich Frieden!”
(Wilhelm Busch)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, dass Dir aus dem Spiegel entgegenschaut.

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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