08-09 Glauben

Perlenkette 08/09 - Glauben 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Glauben”

Definition
Glauben umfasst eine Grundhaltung des Vertrauens und der vorbehaltlosen Bejahung gegenüber Wesen, Werten und Zielen. Dies schließt normalerweise die Bejahung bestimmter religiöser oder auch ideologischer Aussagen ein, erschöpft sich aber nicht darin. In den Offenbarungsreligionen wird Glaube oft mit Religion gleichgesetzt. Genauer bezeichnet es die innere Haltung eines religiösen Menschen.

Wortbedeutung
Das Wort “glauben” ist die Übersetzung des griechischen “pisteuein” mit der Grundbedeutung “vertrauen”. Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte “ich weiß nicht”, sondern im Gegenteil: “ich verlasse mich auf, ich binde meine Existenz an”. Es geht also zentral nicht um einen Gegenpol zum Wissen, (für Glaube in diesem, dem Wissen entgegen gesetzten Sinn steht im Griechischen das Wort “doxa”), sondern um Vertrauen und Gehorsam.

Christlicher Glaube
Glaube ist keine verminderte Form der Naturwissenschaft, eine antike mittelalterliche Vorstufe, die entschwinden muss, wenn das Eigentliche kommt, sondern etwas vom Wesen anderes. Es ist auch kein vorläufiges Wissen oder ein bloßes für-wahr-halten damit gemeint, etwa wenn wir im Deutschen sagen: Ich glaube, es war so. Dann bedeutet glauben so viel wie meinen. Wenn wir aber sagen “ich glaube dir”, wie es der griechische Wortstamm enthält, dann gewinnt das Wort seinen eigentlichen Sinn. Dann heißt es so viel wie: Ich traue dir, ich vertraue dir, ich kann auf dich bauen. Ich habe eine Gewissheit, die weniger aus Berechnungen und Experimenten kommt. Dieser Glaube ist notwendiger Bestandteil des Glaubens. Das Zentrum des christlichen Glaubens ist der lebendige mit Fleisch umkleidete Sohn Gottes, Jesus Christus. Die Christen glauben an die Auferstehung der Toten.
(aus Wikipedia Enzyklopädie)


Themenspruch:

Der Glaube fordert die Seele heraus,
weiter zu gehen, als sie sehen kann.
(William Clarke)

Hier die Auslese:

Alles wanket, wo der Glaube fehlt.
(Schiller)

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Glaube beruht auf Ursachen, nicht auf Gründen.
(Wilhelm Busch)

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Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben?
Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer.
(Ludwig Börne)

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Aberglaube kann erst beeindrucken, wenn jemand auf sein dreizehntes Monatsgehalt verzichtet.
(unbekannt)

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Es gibt Hähne, die glauben, die Sonne sei aufgegangen,
weil sie gekräht haben.
(unbekannt)

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Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen,
den Glauben zum Handeln.
(Max Planck)

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Wissenschaft ohne Glaube ist lahm,
Glaube ohne Wissenschaft blind.
(Einstein)

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Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt,
seine Kraft verzehnfachen.
(Gustave Le Bon)

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Ein einziger mit seinem Glauben wiegt neunundneunzig andere auf,
die nur Interessen haben.
(John Stuart Mill)

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Es trägt der echte Christ den Glauben nicht am Rocke
und hängt die Frömmigkeit nicht an die große Glocke.
(Molière)

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Der Glaube hat nicht nur den Sinn,
sondern auch die Freude in die Welt gebracht.
(Paul Claudel)

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Der Glaube bringt genug Licht für diejenigen, die glauben wollen,
und genug Schatten, um diejenigen mit Blindheit zu schlagen,
die es nicht wollen.
(Blaise Pascal)

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Glaube heißt nicht, Gott zu sehen, aber zu wissen, dass Gott mich sieht.
Das reicht mir. Das ist vollkommene Freiheit.
(Oswald Chambers)

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Die Bibel:

Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.
(2. Korinther 5:7)

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Hebräer 11:1

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Hebräer 11:6

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Jakobus 2:18

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Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie.
(Seneca)

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Ausklang:

Der Frosch der glaubte

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die gemeinsam durch einen Wald liefen. Plötzlich fielen zwei von ihnen in eine tiefe Grube, die sie nicht gesehen hatten.

Die anderen Frösche konnten einen Sturz in die Grube gerade noch verhindern und versammelten sich nun um das Loch im Boden. Sie blickten zu den beiden Kameraden herab, die tief unten auf dem Boden hockten und versuchten, aus der Grube herauszuspringen.

Als sie sahen, wie tief das Loch war, riefen sie den beiden zu, dass das Springen keinen Sinn hätte, die Grube sei viel zu tief. Sie sollten lieber aufgeben und einfach sterben.

Der eine von den beiden ließ sich durch die Aussicht, schon so gut wie tot zu sein, schnell entmutigen. Er erkannte, keine Chance zu haben und hörte auf zu springen. Schnell starb er.

Die anderen riefen zu dem anderen Frosch, dass er sich doch nicht weiter quälen, sondern sich ebenso wie der andere Frosch zum Sterben bereit machen sollte.

Der andere Frosch aber sprang weiter, unermüdlich, verbissen und eifrig. Höher und immer höher. Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte und schaffte es tatsächlich, aus der Grube zu springen.

Oben angekommen fragten ihn die anderen Frösche:
“Sag hast du uns nicht gehört? Wir hätten nie gedacht, dass es möglich sein könnte, aus der Grube zu springen.”

Schnell stellte sich heraus, dass dieser Frosch schwerhörig war.
Er hatte die ganze Zeit geglaubt, die anderen feuerten ihn an!
(unbekannt)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, dass Dir aus dem Spiegel entgegenschaut.

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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