08-11 Hoffnung

Perlenkette 08/11 - Hoffnung 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Hoffnung”

Definition:
Das Wort Hoffnung kann Vertrauen und Zuversicht bedeuten, den Wunsch zum Ausdruck bringen, dass in der Zukunft etwas geschehen möge, den Glauben, dass etwas nach Wunsch verläuft oder geschieht, die positive Erwartung, die jemand in eine Person setzt, eine Quelle zuversichtlicher Erwartung oder etwas Erhofftes. Die Wurzel des hebräischen Verbs qawáh, das mit “hoffen” wiedergegeben wird, bedeutet im wesentlichen etwas sehnsüchtig „erwarten” .
In den Christlichen Griechischen Schriften hat das griechische Wort elpís (Hoffnung) den Sinn von “Erwarten des Guten”.


Themenspruch:

Hoffnung sei dein Wanderstab,
von der Wiege bis zum Grab!
(Sprichwort)

Hier die Auslese:

Solange ich atme, habe ich Hoffnung.
(unbekannt)

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Es ist die Hoffnung, die den schiffbrüchigen Matrosen mitten im Meer veranlasst, mit seinen Armen zu rudern, obwohl kein Land in Sicht ist.
(Ovid)

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Eine frohe Hoffnung ist mehr wert,
als zehn trockene Wirklichkeiten.
(Franz Grillparzer)

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Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit,
immer wieder neu zu beginnen.
(Charles Péguy)

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Hoffnungen gleichen den Wolken.
Einige ziehen vorüber, andere geben Regen.
(Sprichwort)

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Wenn die Hoffnung aufwacht,
legt sich die Verzweiflung schlafen.
(Aus Asien)

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Hoffnung ist wie der Zucker im Tee:
Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles.
(Aus China)

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Im Reich der Hoffnung wird es nie Winter.
(Aus Russland)

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Wenn der Jäger die Hoffnung verliert,
gibt es keine Beute.
(Aus Lappland)

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Hoffnung ist eine Flamme, die ständig flackert,
aber nie erlischt.
(Aus Ungarn)

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Wer die Hoffnung vor seinen Wagen spannt,
fährt doppelt so schnell.
(Aus Polen)

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Die Essenz des Lebens ist Wunsch und Hoffnung.
(Theodor Gottlieb von Hippel)

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Schlägt dir die Hoffnung fehl,
nie fehle dir das Hoffen!
Ein Tor ist zugetan,
doch tausend sind noch offen.
(Friedrich Rückert)

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Dein Herz sei eine Laube,
im Sommer und Winter grün,
wo Hoffnung, Liebe, Glaube
als Himmelsblumen blüh’n.
(unbekannt)

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Die größten Menschen sind jene,
die anderen Hoffnung geben können.
(Jean Jaurès)

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Die Bibel:

Lasst uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat.
(Hebräer 10:23)

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Römer 15:13

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Sprüche 22:20

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Ein glückliches Leben ist der Genuss der Gegenwart,
das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.
(Ambrosius)

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Ausklang:

Die Frösche im Milchtopf

Auf dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche kamen vorbei und waren neugierig, was da wohl im Eimer sei. Also sprangen sie mit einem großen Satz in den Eimer.

Es stellte sich heraus, dass das keine so gute Idee gewesen war, denn der Eimer war halb gefüllt mit Milch. Da schwammen die Frösche nun in der Milch, konnten aber nicht mehr aus dem Eimer springen, da die Wände zu hoch und zu glatt waren.

Der Tod war ihnen sicher.

Der eine der beiden Frösche war verzweifelt. “Wir müssen sterben”, jammerte er, “hier kommen wir nie wieder heraus.” Und er hörte mit dem Schwimmen auf, da alles ja doch keinen Sinn mehr hatte.

Der Frosch ertrank in der Milch.

Der andere Frosch aber sagte sich: “Ich gebe zu, die Sache sieht nicht gut aus. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich bin ein guter Schwimmer! Ich schwimme, so lange ich kann.”

Und so stieß der Frosch kräftig mit seinen Hinterbeinen und schwamm im Eimer herum. Immer weiter. Er schwamm und schwamm und schwamm. Und wenn er müde wurde, munterte er sich selbst immer wieder auf. Tapfer schwamm er immer weiter.

Und irgendwann spürte er an seinen Füßen eine feste Masse. Ja tatsächlich - da war keine Milch mehr unter ihm, sondern eine feste Masse. Durch das Treten hatte er die Milch zu Butter geschlagen! Nun konnte er aus dem Eimer in die Freiheit springen.
(unbekannt)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, dass Dir aus dem Spiegel entgegenschaut.

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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