08-31 Reichtum

Perlenkette 08/31 - Reichtum 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Reichtum”

Das Wort Reichtum bezieht sich auf die Verfügbarkeit von materiellen oder immateriellen Gütern, welche das Leben bereichern. Heutzutage wird Reichtum häufig quantitativ auf Geld und Besitztümer bezogen, lässt sich aber grundsätzlich nicht auf materielle Güter reduzieren. Das entsprechende Adjektiv lautet reich.

Reichtum bezeichnet den Überfluss an geistigen oder gegenständlichen Werten, insbesondere die Tatsache des Besitzes von materiellen Gegenständen. Die Bedeutung geistigen Reichtums wird häufig unterschätzt, lässt sich aber aus materieller Sicht kaum darstellen. Gesellschaftlich gesehen erfordert Reichtum die allgemein akzeptierte Übereinkunft, dass Dinge, Land oder Geld jemandem gehören und dass dieses Eigentum geschützt wird. Das Verständnis von Reichtum unterscheidet sich in verschiedenen Gesellschaften.

Themenspruch:

Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens.
Die Glücklichen schiffen hindurch.
(Ludwig Börne)

Hier die Auslese:

Was ist Reichtum?
Für jemanden ist ein altes Hemd schon Reichtum.
Ein anderer ist mit zehn Millionen arm.
(Franz Kafka)

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Alles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach.
(Honoré de Balzac)

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Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast;
aber Reichtum ist eine leichtere Last.
(Goethe)

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Der Reichtum gleicht dem Seewasser:
Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.
(Arthur Schopenhauer)

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Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals die Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tisch setzen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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Dem Weisen ist der Reichtum ein Diener,
dem Toren spielt er den Herrn.
(Seneca)

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Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.
(Aristoteles Onassis)

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Zwei werden nicht satt: Wer Wissen und wer Reichtum sucht.
(Aus Arabien)

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Es müssen starke Beine sein, die den Reichtum tragen können.
(Aus Holland)

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Der Reichtum ist für das Leben da,
nicht aber das Leben für den Reichtum.
(Aus Irland)

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Man lebt nicht mit dem Reichtum, sondern mit den Menschen.
(Aus Russland)

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Ruhm und Reichtum verändern den Menschen nicht.
Sie zeigen nur, wie er wirklich ist.
(José Narosky)

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Ein gelehrter Mensch hat seinen Reichtum immer in sich.
(Phaedrus)

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Den Reichtum eines Menschen misst man an den Dingen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.
(Henry David Thoreau)

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Wenn du einen Menschen glücklich machen willst,
dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu,
sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.”
(Epikur von Samos)

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Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.
(Johann Geiler von Kaysersberg)

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Die Philosophen verdammen den Reichtum nur,
weil wir ihn schlecht gebrauchen.
(François Duc de La Rochefoucauld)

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Die Bibel

Eher ist ein Name zu erwählen als Reichtum in Fülle;
Gunst ist besser als selbst Silber und Gold.
(Sprüche 22:1)

1.Korinther 3:21

1.Korinther 3:22

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Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat,
als die Realität zerstören kann.
(Hans Kruppa)

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Ausklang:

Der Schnitzer

Vor vielen hundert Jahren lebte in China ein kunstfreudiger Kaiser. Eines Tages hatte er den Wunsch, eine geschnitzte Pagode zu erwerben. Er ließ einen jungen Mann kommen, der das Schnitzerhandwerk beherrschte, und gab ihm den Auftrag.

Der Schnitzer machte sich mit Eifer ans Werk. Bei jedem Schnitt, den er in das weiche Holz führte, dachte er an den hohen Lohn, der seiner harrte. Eines Tages würde er ein reicher Mann sein und aller Sorgen ledig. Das Werk wuchs unter seiner Hand und wurde fertig. Er brachte es dem Kaiser. Der betrachtete es von allen Seiten, schüttelte den Kopf und gab es zurück.

Der junge Mann machte sich ein zweites Mal an die Arbeit. Er träumte von dem Ruhm, den er ernten werde, wenn die Welt erführe, dass der Kaiser eine von seiner Hand geschnitzte Pagode besäße. Als er nach langen Monaten harter Arbeit fertig war, brachte er das Werk seinem Herrn. Doch dieser nahm es abermals nicht an.

Ein drittes Mal setzte sich der Künstler hin, und wieder verflossen unter seinen fleißigen Händen die Monate. Sein schönster Gedanke war die Gunst der Frauen, die er finden werde. Die Pagode trat aus dem ungeformten Material, und voller Stolz brachte er sie dem Kaiser. Aber sie war nicht gut.

Da ging der junge Mann betrübt nach Hause, nahm sein Messer und setzte sich zum vierten Male nieder. Er wünschte nichts anderes, als die schönste Pagode zustande zu bringen, die jemals ein Mensch geschaffen hat. Es wurde Winter und es wurde Frühling und Sommer, und als sich die Tage verkürzten, war die Pagode fertig. Der Kaiser erhob sich von seinem Thron als er sie sah; denn sie war herrlich.

Der Künstler aber erhielt nun alles, woran er im letzten Jahr nicht dachte: Reichtum, Ruhm und Liebe.
(Aus China)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut. :-)

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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