08-32 Geld

Perlenkette 08/32 - Geld 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Geld”

Entstehung des Geldes

Tauschwirtschaft der Anfang

Menschen möchten Ihre Güter untereinander austauschen. Gibst du mir ein Pferd gebe ich dir 3 Ziegen. Aber wie viele Hühner macht das? Oder wie viel Reis, Schafe oder wie viel Kühe brauche ich, damit ich dir ein Haus baue? Oder: Ich stelle diesen Monat viel Käse her, möchte mir damit aber im Laufe des Jahres verschiedene andere Sachen kaufen. Den Käse muss ich schnell verkaufen - aber ich möchte noch nicht gleich alles in andere Güter eintauschen.

Warum gibt es Geld?

Ausgehend von diesen Fragen begann sich ein Zwischentauschstoff einzuführen - das Geld. Natürlich war es noch nicht das Geld, wie wir es heute kennen. Am Anfang bestand das Geld aus Zwischentauschgütern, die allgemein als wertvoll, nützlich oder schön angesehen wurden. Diese Güter sollten die Funktionen des Geldes übernehmen.

Die Geldentwicklung

Früher war in allen Kulturen das Naturalgeld bzw. Warengeld verbreitet. Es handelte sich um Muscheln, schöne Kleider, Steingeld, Schmuck, Rinder, Kamele, Ziegen, Felle, Dolche, Steine, Salz und vieles mehr. Alle diese Dinge hatten aber Nachteile für Ihre Funktion als Zahlungsmittel: Sie waren entweder zu schwer zu transportieren, schwierig im Wert abzuschätzen, verderblich oder einfach vom Tauschpartner nicht gewollt.
So begann eine Entwicklung, die zum heutigen nahezu bargeldlosen Verkehr führte. Am Anfang stand hier die Schaffung von Geldmünzen. Münzen hatten den Vorteil, immer gleiche Größe, gleiches Gewicht und dasselbe Aussehen zu haben. Sie konnten somit zur Werteinschätzung einfach abgezählt werden und mussten nicht lange begutachtet, gewogen oder eingeschätzt werden.

Heutige Geldarten

Der nächste Schritt war die Schaffung von Papiergeld. Es handelte sich um Wertpapiere, mit denen der Besitzer vom Herausgeber des jeweiligen Papiergeldes eine auf dem Schein festgelegte Menge an Münzen verlangen konnte. 1483 schaffte Spanien das erste europäische Papiergeld aufgrund der zu knappen Münzmenge, die nicht mehr für das wirtschaftliche Handeln im Lande ausreichte. Die Annahme als Zahlungsmittel war für jedermann vorgeschrieben.
So entstanden auch die ersten Banken: Besitzer von Münzen konnten diese bei Banken einzahlen und erhielten eine Quittung zurück, die eine andere Bank in einer anderen Stadt oder einem anderen Land verpflichteten, eine entsprechende Menge an Münzen an den Besitzer auszuzahlen. Diese Quittungen hießen Noten, daher der Name Banknote.
Die Vorteile der Banknoten waren deutlich: Sie waren leicht zu transportieren, gut zu verstecken und schützten die fahrenden Händler auch vor Raub - wenn die Banknoten nur vom jeweiligen Besitzer eingelöst werden konnten.
Im Laufe der Zeit erhielten nur noch staatliche Banken das Recht zur Herausgabe von Banknoten.

Buchgeld

Als nächstes kamen dann die heute weit verbreiteten Bankkonten. Das dort vorhandene Geld muss jederzeit auf Verlangen des Inhabers von den Banken in Bargeld ausgezahlt werden (daher Sichtguthaben). Dieses Buchgeld (früher wurde es in Büchern notiert) ist die Grundlage des heutigen bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

Themenspruch:

Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit.
Das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.
(Jean-Jacques Rousseau)

Hier die Auslese:

Geld ist weder bös noch gut;
es liegt an dem, der’s brauchen tut.
(Sprichwort)

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Geld macht nicht glücklich, aber es gestattet uns,
auf verhältnismäßig angenehme Weise unglücklich zu sein.
(Aus Amerika)

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Geld wird durch Feuer geprüft. Der Mensch durch Geld.
(Aus China)

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Ein Beutel ohne Geld ist nur ein Stück Leder.
(Jiddisches Sprichwort)

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Lieber einen Riesen im Geldbeutel als einen Zwerg im Garten.
(unbekannt)

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Wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen,
weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war.
(An die Versicherung)

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Die drei schönsten Wassersportarten sind:
In Geld schwimmen, in Glück baden, in Liebe tauchen.
(unbekannt)

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Ein Finanzgenie ist ein Mann, der sein Geld schneller verdient,
als seine Familie es ausgeben kann.
(unbekannt)

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Viele Leute kaufen mit dem Geld, das sie nicht haben, Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können.
(unbekannt)

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Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen,
darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
(Aristoteles Onassis)

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Wer nichts weiter tut als Geld verdienen,
der verdient auch nichts weiter als Geld.
(unbekannt)

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Reich wird man nicht vom Geld, das man verdient,
sondern von dem Geld, das man nicht ausgibt.
(Henry Ford)

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Nimm vieles ein, gib wenig aus,
dann hast du immer Geld im Haus.
(Sprichwort)

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Man darf den Leuten nie mehr Geld aus der Tasche ziehen wollen,
als wirklich drin ist, denn sonst merken sie es.
(Kurt Tucholsky)

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Der Geist denkt, das Geld lenkt.
(Oswald Spengler)

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Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen, denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt.
(Arthur Schopenhauer)

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Das Geld erlangt erst dann Bedeutung, wenn das Gefühl keine mehr hat.
(Honoré de Balzac)

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Die Bibel:

Denn Weisheit dient zum Schutz, [ebenso wie] Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Erkenntnis ist, dass die Weisheit ihre Besitzer am Leben erhält.
(Prediger 7:12)

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Ein weiser Mensch sollte Geld im Kopf, aber nicht im Herzen haben.
(Jonathan Swift)

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Ausklang:

Erziehung oder Geld?

Als der Schüler den Meister fragte: “Was ist besser, gute Erziehung oder Geld?”, antwortete der Meister: “Sicher gutes Benehmen.”

Dann fragte der Schüler: “Wie kommt es dann, dass die mit guter Bildung an der Tür der Reichen stehen, aber nie sieht man die Reichen an der Tür der Gebildeten stehen?”

Da sagte er: “Weil die mit feiner Bildung um den Wert des Geldes wissen, die Reichen aber nicht um den Wert der feinen Bildung.”

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut. :-)

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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