08-35 Wolken

Perlenkette 08/35 - Wolken 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue  Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Wolken”

Der Himmel ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Immer wieder neue Formen von Wolken bilden sich, verändern sich und lösen sich auch wieder auf. Sie haben viel zu erzählen. Es gibt Wolken, die sich am Himmel immer höher auftürmen. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Kumuluswolken, von dem lateinischen Wort für „Haufen”. Wenn diese Wolken Regen bringen, sehen sie dunkel oder grau aus. Dann nennt man sie Kumulonimbus. nimbo ist der lateinische Ausdruck für Regen.

Wie steht es um jene hohen Wolken, die wie krause Federbüschel aussehen? Sie bestehen nicht wie die meisten Wolken aus Wassertröpfchen, sondern bilden sich zufolge ihrer Höhe aus Eiskristallen und werden Zirruswolken genannt, von dem lateinischen Wort für „Haarlocke”. Die niedrigen Wolken, die den gesamten Himmel bedecken und Schnee oder Regen bringen, werden Stratus- oder Schichtwolken genannt, weil sie wie eine Decke oder Schicht am Himmel hängen.

Diese Grundformen gliedern sich in mehrere Arten und Unterarten. Doch ganz gleich, welche Arten von Wolken wir in dem Teil der Erde beobachten, in dem wir leben, wir können für die Vielfalt dankbar sein. Vergleiche nur einmal eine gute Fotografie, auf der Wolken am Himmel sind, mit einer, auf der der Himmel wolkenlos ist. Gewöhnlich wird man schnell erkennen, welches Bild mehr Charakter hat.

DICHTER haben heute wie gestern zum Himmel und zu den Wolken aufgeblickt, um sich inspirieren zu lassen. Städter und Landbewohner schauen zum Himmel, um zu sehen, wie das Wetter wird. Fast jeder erinnert sich an die Bauernregel: “Abendrot - Schönwetterbot” - “Morgenrot mit Regen droht.”

Themenspruch:

Auch schwere Dinge haben einen Sinn.
Der Himmel wird erst schön durch ein paar Wolken.
(unbekannt)

Hier die Auslese:

So wie am Himmel ein paar Wolken stehen müssen,
so braucht das Gemüt ein paar Launen.
(Henry David Thoreau)

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Es wird nicht immer dunkel sein;
bald werden die Wolken schwinden
und die Sonne sich wiederfinden.
(Andreas Gryphius)

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Vergiss nicht, dass jede schwarze Wolke eine dem Himmel zugewandte Sonnenseite hat.
(Friedrich Wilhelm Weber)

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Die Wolken müssen oft große Strecken und in schnellem Tempo zurücklegen. Sie geraten dabei heftig ins Schwitzen, und dann regnet es.
(Kindermund)

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Wer aus allen Wolken fällt, sollte den Fallschirm bei sich haben.
(JC)

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Ein Versprechen ist eine Wolke.
Erst die Einlösung ist Regen.
(Aus Arabien)

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Die Wolke hört auf keinen Ruf,
der Ochse auf keinen Rat.
(Aus dem Kaukasus)

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Jede Wolke hat ihren Silberstreifen.
(Aus den USA)

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Die einsame Wolke

Sonne warf den letzten Schein
Müd im Niedersinken,
Eine Wolke noch allein
Schien ihr nachzuwinken.

Lange sie, wie sehnend hing,
Ferne den Genossen.
Als die Sonne unterging,
War auch sie zerflossen.
(Hermann Frey)

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Magisch ist die Nacht, der Mond ihr Herz, die Wolken ihr Körper,
die Luft ihre Haut, die Sterne ihre Liebe.
(Hans Kruppa)

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Gleich einer ziehenden Wolke durch nichts gebunden:
Ich lasse einfach los, gebe mich in die Launen des Windes.
(Daigu Ryôkan)

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Wie eine Wolke einsam zieht,
so zog ich über Berg und Tal.
(William Wordsworth)

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Wenn du das Tal sehen möchtest, steige auf den Berg.
Willst du die Bergspitze erblicken, schwinge dich zur Wolke empor.
Willst du jedoch die Wolke verstehen, schließe die Augen und denke nach.
(Khalil Gibran)

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Die Wahrheit gleicht dem Himmel und die Meinung den Wolken.
(Joseph Joubert)

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Die Bibel

Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so lasst uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und lasst uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen.
(Hebräer 12:1)

Wer auf den Wind achtet, wird nicht Samen säen;
und wer nach den Wolken schaut, wird nicht ernten.
(Prediger 11:4)

Psalm 77:17

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Ausklang:

Die dunkle Wolke

Obwohl der Junge klein und schwach war, hüpfte er auf der Wiese, die im morgendlichen Tau grün und glänzend schimmerte, hoch zur dunklen Wolke.

“Hast du keine Angst? Alle haben Angst vor mir!” , sagte die Wolke.

Der kleine Junge hielt inne und sah die Wolke mit großen Augen an. Dann drückte er mit seinem Finger gegen die dunkle Wolke und kicherte. Die Wolke schob sich brummend von dem Jungen weg.

“Du hast wirklich keine Angst vor mir?”

“Nein, ich bin ein Kind!”

Die Wolke pustete sich groß auf. Der kleine Junge kicherte noch mehr. Er versuchte, auf die Wolke zu klettern.

“Über dir scheint die Sonne, da ist es immer warm und schön. Dreh dich doch mal um.”

“Ich kann mich nicht umdrehen. Ich bin eine Regenwolke.”

“Bist du dann immer traurig?”

“Ja, das bin ich.”

Der Junge umarmte die Wolke und hüpfte auf die Wiese zurück.

Die Wolke sah dem Jungen nach und weinte ein bisschen.
(unbekannt)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut. :-)

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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