08-41 Herbst

Perlenkette 08/41 - Herbst 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue  Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Herbst”

Der Herbst als eine der vier Jahreszeiten ist die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter. In den gemäßigten Zonen ist er die Zeit der Ernte und des Blätterfalls.

Das Wort Herbst ist verwandt mit engl. harvest, lat. carpere (= pflücken, Ernte) und griech. karpós (Frucht, Ertrag). Es kommt von indogerm. sker (= schneiden). Ursprünglich bedeutete Herbst „Zeit der Früchte”, „Zeit des Pflückens”, „Erntezeit”.

Je nachdem ob der Herbst auf der Süd- oder der Nordhalbkugel herrscht, unterscheidet man zwischen Südherbst und Nordherbst. Aufgrund des wandernden Zenitstandes der Sonne zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis, wiederholt sich der Herbst in jeder Hemisphäre mit einem jährlichen Turnus. Es ist daher auch möglich, aus einem Südherbst einen Nordfrühling zu folgern und umgekehrt.

Themenspruch:

Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär’,
wär’ zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
(Friedrich Freiherr von Logau)

Hier die Auslese:

Im Herbst muss man nicht mehr von Rosen und Tulpen träumen.
(unbekannt)

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Der Herbst ist der Frühling des Winters.
(Henri de Toulouse-Lautrec)

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Der Sommer räumt dem Herbst das Feld
und der Herbst dem Sommer die Felder.
(Volksmund)

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Die Schwerkraft betrifft alle. Besonders stark ist sie im Herbst,
wenn die Blätter von den Bäumen fallen.
(Kindermund)

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Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht.
(Peter Bamm)

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Im Herbst werden Äpfel gesammelt, die dann im Leib- und Magengetränk, Most, ein wohlschmeckendes Schicksal finden.
(unbekannt)

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Füllst du im Herbst nicht dein Speicher und Keller,
guckst du im Winter in leere Teller!
(Kalenderspruch)

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Fällt das Laub zu bald,
wird der Herbst nicht alt.
(Bauernregel)

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Wenn der Wind des Frühlings nicht weht,
kommt selten der Regen des Herbstes.
(Aus China)

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Verlangen wir vom Herbst, dem Frühling zu gleichen?
Ein Baum kann nicht zur selben Zeit Früchte und Blüten tragen.
(unbekannt)

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Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.
(Albert Camus)

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Im Herbst steht in den Gärten die Stille für die wir keine Zeit haben.
(Victor Auburtin)

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Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt,
bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.
(Franz Kafka)

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Der Herbst fängt an. Ich sehe es im Garten, an den Bäumen und Büschen. Ich spüre es an der Luft und den eigenen Gliedern. Der Sommer ist unwiderruflich vorbei. Gegen den Herbst ist kein Kraut gewachsen. Aber der Herbst ist schön und kann so reich an Farben sein. Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber auch tiefer. So will ich den Herbst ruhig zu mir kommen lassen.
(Phil Bosmans)

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Im Herbst des Lebens wird der Frühling kürzer und der Winter länger.
(Ernst Ferstl)

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Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte - im April - um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.
(Khalil Gibran)

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Die Bibel:

Und ihr, Söhne Zions, frohlockt und freut euch in Jehova, eurem Gott; denn er wird euch ganz bestimmt den Herbstregen in rechtem Maß geben, und er wird einen Regenguss auf euch herabsenden, Herbstregen und Frühlingsregen, wie zuerst.
(Joel 2:23)

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Wenn der Frühling Verheißung ist und der Sommer Erfüllung,
darf ein schöner Herbst als die schönste Gnade Gottes bezeichnet werden.
(Sinnspruch)

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Ausklang:

Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg’ ein ferner Frühlingstag.

(Theodor Storm)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut. :-)

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. ” (Platon)

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