08-45 Dankbarkeit

Perlenkette 08/45 - Dankbarkeit 

Hallo, verehrte Sprüche - Liebhaber!

Hier gibt es jede Woche gute alte/neue  Weisheiten.
Zehn Minuten Besinnlichkeit für mehr Qualität und Freude im Leben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Es gibt Worte, die sagen mehr als tausend Bilder.”
(JC)

Ich bin Jürgen Curdt und wünsche Dir viel Freude mit dieser Ausgabe.

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Sprüche, Zitate, Aphorismen zum Thema “Dankbarkeit”

Dank oder auch Dankbarkeit ist eine Haltung von Menschen, die von anderen Menschen etwas bekommen haben (Geld, Zuneigung, Wissen oder Gegenstand) und sich darüber freuen. Es ist die Anerkennung empfangenen Wohlwollens und die Bereitschaft, es zu erwidern.

Die Dankbarkeit setzt voraus, dass der Dankbare die Wohltat nicht einfordern kann, aber trotzdem bekommt. Oft wird Dankbarkeit jedoch auch dort erwiesen oder erwartet, wo lediglich eine Pflicht erfüllt wurde (Altenbetreuung, Abgabe von Fundgegenständen etc.) die auch zurück gewiesen werden könnte.

Sehr eng damit verbunden ist eine Unterordnung des Dankenden, was, wie bereits Aristoteles und Cicero in ihren Abhandlungen bemerkten, zu der Auffassung führe, es verletze die Selbstachtung, sich durch Annahme von Wohltaten zur Dankbarkeit verpflichten zu lassen. Diese Betrachtungsweise zeigen auch Menschen, die zu stolz sind, sich etwas schenken zu lassen, obwohl sie der Wohltat eigentlich bedürften. In manchen Kulturen ist man gar erschreckt über Geschenke, aus Angst man könne diese nicht entsprechend erwidern.

Themenspruch:

Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele
gegen die Kräfte der Zerstörung.
(Gabriel Marcel)

Hier die Auslese:

Dankbarkeit ist eine Art Gerechtigkeit.
(Samuel Johnson)

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Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und Menschen wohl.
(Sprichwort)

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Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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Die beste Möglichkeit Dankbarkeit auszudrücken ist es,
Wissen und Hilfe, wann immer möglich,
anderen zuteil werden zu lassen.
(unbekannt)

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Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen,
sollten wir lieber dankbar sein,
dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt)

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Genießt ein Jüngling ein Vergnügen,
so sei er dankbar und verschwiegen.
(Wilhelm Busch)

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Ich genieße dankbar, was von außen kommt, aber ich hänge an nichts.
(Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt)

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Der ist nie recht dankbar gewesen, der aufhört, dankbar zu sein.
(Friedrich I.)

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Dankbarkeit ist in den Himmel gestiegen und hat die Leiter mitgenommen.
(Aus Polen)

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Erntest du Früchte vom Baum,
so gedenke auch dessen, der ihn gepflanzt hat.
(Aus Russland)

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Gehe nie aus einem Gespräch, ohne dem anderen die Gelegenheit zu geben, mit Dankbarkeit an dieser Gespräch zurückzudenken.
(Adolph Freiherr von Knigge)

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Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte,
bis ich einen traf, der keine Füße hatte.
(Leopardi)

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Die Bibel

Und der Frieden des Christus herrsche in eurem Herzen, denn dazu seid ihr tatsächlich in einem Leib berufen worden. Und erweist euch als dankbar.
(Kolosser 3:15)

1. Chronika 16:8

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Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit.
(Jean de La Bruyère)

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Ausklang:

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren.

Das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber TV sieht;
… weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.

Die Steuern, die ich zahlen muss;
… weil es bedeutet, dass ich eine Arbeit habe.

Die riesige Unordnung, die ich nach der Party aufräumen muss;
… weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist;
… weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

Den Schatten, der mich bei meiner Arbeit verfolgt;
… weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.

Die Fenster, die geputzt werden müssen;
… weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre;
… weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.

Die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist;
… weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Auto besitze.

Die teure Heizkostenrechnung;
… weil es bedeutet, dass ich es warm habe.

Die Frau im Kirchenchor, die so falsch singt;
… weil es bedeutet, dass ich hören kann.

Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln;
… weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.

Die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages;
… weil es bedeutet, dass es mir möglich ist hart zu arbeiten.

Der Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt;
… weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.

Und schließlich …

Die vielen lieben E-mails;
…weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.

Und solltest du immer noch unzufrieden und frustriert sein und denken alles sei so sinnlos, dann lies dies bitte noch einmal.
(unbekannt)

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Vielen Dank! Das war es für diese Woche.

Achte gut auf Dich, hege, pflege und nähre das Wesen, das Dir aus dem Spiegel entgegenschaut. :-)

Bis nächsten Mittwoch - Dein Jürgen Curdt

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Anmerkung: Für Autorenangaben und Rechte übernehme ich keinerlei Haftung. Falls irgendwelche Copyrights verletzt werden sollten, bitte ich den Autor, sich mit mir in Verbindung zu setzen.

Beteiligung:

“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken.”  (Platon)

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